Umfrage zur Inflation: Deutsche sparen bei Lebensmitteln und Kleidung

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Die Deutschen sparen bei Lebensmitteln und Kleidung

So lagern Sie beim Kochen

Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 10,4 Prozent. Stellt sich nun die Frage: Wie spart man in der Küche?

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Wegen steigender Preise geben zwei Drittel der Menschen weniger Geld aus. Die größten Einsparungen gibt es bei Lebensmitteln und Kleidung. Viele vermissen laut Umfrage auch Reisen oder Flugreisen. Und Sie möchten auch bei Weihnachtsgeschenken sparen.

fFast zwei Drittel der deutschen Verbraucher geben aufgrund der hohen Inflation weniger aus. Weitere 20 Prozent gehen laut einer Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV) davon aus, sich künftig einschränken zu müssen. Die meisten kaufen billigere Lebensmittel (61 Prozent), weniger Kleidung und konsumieren insgesamt weniger (jeweils 56 Prozent).

Eine gute dritte Fahrt ist seltener. So viele vermeiden mittlerweile Flugreisen oder minimieren sie zumindest. Außerdem wollen die Deutschen in diesem Jahr weniger Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Laut dem Marktforschungsunternehmen GfK wollen nur 48 Prozent der Befragten mehr Geld investieren als in den Vorjahren.

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Die größten Preistreiber waren zuletzt Energie und Lebensmittel

Gleichzeitig sind die meisten Verbraucher bereit, ihr Konsumverhalten zugunsten des Klimaschutzes zu ändern. 75 Prozent würden ihre Kleidung öfter tragen als neue kaufen. 60 Prozent wollen energiesparende Elektrogeräte kaufen, weitere 45 Prozent möchten ein defektes Gerät lieber reparieren lassen als neu kaufen.

Verbraucher wünschen sich jedoch Informationen über die Lebensdauer der Geräte durch die Hersteller. Dabei sind 60 Prozent bereit, defekte Geräte zu reparieren, wenn die angestrebte Lebensdauer noch lange nicht erreicht ist. Verbraucher möchten zum Beispiel eine Waschmaschine zwölf Jahre nutzen, Reinigungsgeräte, Fernseher und Drucker zehn Jahre und Mobiltelefone fünf Jahre.

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Um eine ressourcenschonende Wartung zu fördern, sollten Hersteller verpflichtet werden, Angaben zur Lebensdauer von Geräten zu machen, forderte VZBV-Vorstandsmitglied Ramona Pop. „Politik und Hersteller sind dafür verantwortlich, die strukturellen Voraussetzungen zu schaffen, um den Verbrauchern eine klimafreundliche Nutzung zu ermöglichen“, sagte sie der Funke-Zeitung.

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„Die im Koalitionsvertrag vereinbarten Pflegerechte sind ein wichtiger Baustein für eine klimafreundliche Nutzung und Ressourcenschonung“, betonte Pop. Das Bündnis muss sich jetzt präsentieren. „Es muss sichergestellt werden, dass die Hersteller ihre Produkte reparaturfähig auslegen. Natürlich muss die Reparatur bezahlbar und die Kosten wirtschaftlich vertretbar sein.

Energie- und Lebensmittelpreise stiegen im 10. Monat über die Inflation. Die Inflation lag im vergangenen Monat bei 10,4 Prozent.

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