«Tschüss und adieu»: Réthy-Abschied mit Gummibärchen

Al Khour. Mit «ein paar persönlichen» Worten verabschiedete sich Béla Réthy nach seinem letzten Engagement als Fussballkommentator vom Publikum.

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„Ich habe versucht, alle zu unterstützen und alle irgendwie mitzunehmen“, sagte er am Ende des WM-Halbfinals zwischen Frankreich und Marokko (2:0) im ZDF. „Ich bin froh, dass es Ihnen gefallen hat, und es tut mir leid für diejenigen, die ich nicht erreichen konnte. Das ist nicht immer einfach. Auf jeden Fall muss ich sagen, liebe Zuschauer, es war mir eine große, große Ehre. Auf Wiedersehen und auf Wiedersehen.”

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Seine letzte TV-Mission absolvierte Réthy an seinem 66. Geburtstag. Er habe von Experte Sandro Wagner eine Tüte Gummibärchen “für den Kreislauf” als Geschenk bekommen, berichtete er kurz vor Spielbeginn. „Béla – es macht Spaß mit dir, schade, dass du aufgibst“, sagte Ex-Nationalspieler Wagner nach gut 60 Spielminuten. „Danke, Vorbild. Danke, Legende”, sagte er nach dem Schlusspfiff.

Wertschätzung von Kollegen

Das ZDF würdigte den Journalisten unter anderem mit einem Beitrag von Kollege Nils Kaben, der nach der Live-Übertragung des Spiels gezeigt wurde und Szenen aus Réthys 40-jähriger Karriere enthielt. „Ein Stück Seele von ZDF-Sport geht mit dir“, sagte der Autor am Ende des Textes. Im Studio würdigten die ehemaligen Nationalspieler Per Mertesacker und Christoph Kramer die Leistung des Journalisten. Mertesacker stimmte das Abschiedslied an und sang mit dem Publikum: „Es gibt nur einen Béla Réthy!“

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Für das Spiel wünschte sich Réthy, dass Marokko lange mithalten kann, fünf bis sechs Tore und ein Spiel ohne Verlängerung, „damit wir noch eine Tasse guten Pfefferminztee trinken können“ – wie er mit einem Augenzwinkern sagte. Zumindest die Hoffnung auf das Ende des Spiels nach 90 Minuten wurde wahr.

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Réthy mit seinem eigenen Stil

Auch in seiner letzten Partie kommentierte Réthy in seinem Stil. Er hofft, dass die Schiedsrichter bei der nächsten WM nicht mehr so ​​viel Zeit damit verbringen, den Spielern zu erklären, wie sie sich bei Eckbällen verhalten müssen. „Das ist wie im Kinderzimmer“, sagte er spöttisch am Ende der ersten Halbzeit.

Réthy ist seit 1986 für das ZDF bei allen Weltmeisterschaften und seit 1994 als Live-Reporter bei allen großen Turnieren im Einsatz.

© dpa-infocom, dpa:221214-99-904915/3

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