Schweiz nach intensivem Sieg gegen Serbien im Achtelfinale

Sport (DPA)

Die Schweiz schlug Serbien im Achtelfinale knapp

Das Spiel entpuppte sich als Sieg für die Schweiz: Remo Freuler machte den Sieg der Schweiz gegen Serbien Wirklichkeit. Das Spiel entpuppte sich als Sieg für die Schweiz: Remo Freuler machte den Sieg der Schweiz gegen Serbien Wirklichkeit.

Das Spiel entpuppte sich als Sieg für die Schweiz: Remo Freuler machte den Sieg der Schweiz gegen Serbien Wirklichkeit.

Quelle: Ricardo Mazalan/AP/dpa

Die Schweiz gewinnt den sportlichen und politischen Wettbewerb in Serbien und zieht ins Achtelfinale ein. Diesmal ist Shaqiri sehr glücklich. Serbiens WM-Fluch geht weiter.

NNach dem Schlusspfiff gratulierte ihm sogar der ausgeschiedene Serbe. Denn die Schweiz hat zum dritten Mal in Folge das Achtelfinale der WM erreicht.

Der Schweizer besiegte am Freitag die Mannschaft von Dragan Stojkovic am Ende der Gruppenphase mit 3:2 (2:2) und trifft nun im Achtelfinale auf Portugal.

“Es war ein sehr spannendes Spiel. Wir haben viel gekämpft. Endlich haben wir Fortschritte gemacht. Das erste Tor ist gefallen, deshalb bin ich sehr glücklich“, sagte der Schweizer Torhüter Gregor Kobel, der bei Borussia Dortmund in der Bundesliga unter Vertrag steht. “Es hat großen Spaß gemacht, ich wünschte, ich hätte ein paar Bälle mehr im Tor.”

Auch das ist nach der Vorgeschichte der Explosion und der Klage der beiden Teams keine Selbstverständlichkeit: Am Ende verabschiedeten sie sich fair per Handschlag. In einem passenden und spannenden Spiel trafen Xherdan Shaqiri (20. Minute), Breel Embolo (44. Minute) und Remo Freuler (48. Minute) vor 41 378 Zuschauern für die Schweiz. Die Serben trafen mit Aleksandar Mitrovic (26.) und Dusan Vlahovic (35.). Auch die Serben scheiterten in der Vorrunde ihrer vierten WM in Folge – trotz großer Hoffnungen und einer Staraufstellung.

Das Spiel war nicht nur ein Sport, sondern aufgrund seiner Geschichte auch brisant. Beim WM-Spiel in Russland vor viereinhalb Jahren sorgten die Schweizer Torschützen Granit Xhaka und Shaqiri für einen Skandal, indem sie den Adler auf den beiden Köpfen feierten. Diesmal sind die Charaktere deutlich zurückhaltender in ihren Bewegungen. Als die Aufstellungen verlesen wurden, wurden die beiden ehemaligen Bundesligaspieler jedoch bereits von den serbischen Fans ausgebuht.

Das Spiel war keine 30 Sekunden alt, als Embolo und Xhaka bereits Chancen hatten, zwei Tore für die Schweiz zu machen – jedes Mal rettete die serbische Torhüterin Vanja Milinkovic-Savic. Und es lief gut. Andrija Zivkovic trifft auf der anderen Seite nur die Latte (11.). Dortmunds Gregor Kobel, der für das Schweizer Tor eingesprungen war, statt Gladbachs Yann Sommer, der erkältet war, hatte keine Chance.

Ex-Bayer-Star Shaqiri, der nach Oberschenkelproblemen in die erste Mannschaft zurückkehrte, stand im Mittelfeld – brachte die Schweiz nach 20 Minuten in Führung. Er ist der erste Schweizer, der bei drei Weltmeisterschaften mindestens ein Tor erzielt hat. Der Ball, den er warf, wurde von der serbischen Verteidigerin Strahinja Pavlovic geworfen und landete kurz vor den serbischen Fans in der unteren rechten Ecke. Alle warteten darauf, wie glücklich Shaqiri sein würde. Er legte zuerst seinen Finger auf seinen Mund, dann seinen Namen auf seinen Rücken. Der 31-Jährige vom US-Team Chicago Fire entledigte sich diesmal des Doppeladlers.

In der Vorrunde der WM 2018 haben die beiden kosovarischstämmigen Xhaka und Shaqiri die Serben nach dem 2:1-Sieg gegen die Schweiz verärgert. Aufgeregt bastelten sie mit ihren Händen einen Doppeladler, der die albanische Flagge ziert – ein Symbol der serbischen Grenze des Kosovo. Serben betrachten die seit 2008 unabhängige Republik weiterhin als Teil ihres Territoriums.

Beim Spiel im Doha-Stadion 974 meldeten sie sich überraschend schnell nach Shaqiris Schock. Stürmer Mitrovic, der einen wunderschönen Kopfball erzielte, und Vlahovic, der erstmals bei einer WM ins Spiel kam, veränderten das Spiel mit einem Flachschuss. Shaqiri vergab vor dem 1:2 eine Großchance und verlor dann den Ball. Kurz vor der Pause holte Embolo den Schweizer nach dem Mainzer Wechsel von Silvan Widmer wieder rein.

Auch nach der Pause ging das Vollgas-Event von Beginn an weiter. Freuler, der einzige Spezialist in der Schweizer Startelf, der noch nie in der Bundesliga gespielt hat, traf nach einer genialen Kombination mit der Ferse von Augsburgs Ruben Vargas. Embolo hätte hinter dem Schweizer her sein können, schoss aber daneben (57.). Die Serben erholten sich jedoch nie wieder und schieden erneut vorzeitig aus.

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