Müller-Westernhagen und der mühsame Aufstieg – Kultur & Unterhaltung

ZÜRICH (dpa) – Sie landen direkt auf der Couch von Deutschrocker Marius Müller-Westernhagen, 73, im Berliner Charlottenburg. Der Autor des neuen Portraits erzählt ausführlich von seinen Begegnungen mit der Sängerin, an der Wand hängend oder in Socken, beide gleiten über den Parkettboden der Wohnung „vorbei an der Loggia mit zwei Korbsesseln zur offenen Küche“. Dies schafft ein Gefühl der Intimität mit dem Künstler.

Wie Müller-Westernhagen das Elternhaus prägte

Müller-Westernhagen erzählt vom Elternhaus, das vom Schweigen über den Krieg geprägt war. Seine Mutter hatte immer Angst um den schlanken Jungen, sein Vater, ein Schauspieler in Düsseldorf, überlebte die Kriegsversuche nur betrunken. Seine ersten Rollen bekam Marius durch seinen Vater. Im Alter von fast 45 Jahren telegrafierte ihm sein Vater vom Sterbebett. „Demut und Bescheidenheit. Dein Vater.” Marius war damals 15 Jahre alt. „Ich habe meinen Vater verehrt“, sagt er in dem Buch. Das Wort Demut mag für manche altmodisch klingen, aber Müller-Westernhagen verwendet es heute.

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