Glühwein, Bratwurst, Gedränge: Weihnachtsmärkte öffnen

Gedächtniskirche Weihnachtsmarkt 2021. Gedächtniskirche Weihnachtsmarkt 2021.

Gedächtniskirche Weihnachtsmarkt 2021.

Quelle: Christoph Soeder/dpa/Archivfoto

NNach zwei Jahren Corona-Absagen und Einschränkungen öffnen die meisten Weihnachtsmärkte in Berlin an diesem Montag mit fast normalem Geschäft. Dazu gehören die großen Weihnachtsmärkte​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​ ​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​ Der altbekannte Weihnachtsmarkt Gendarmenmarkt findet dieses Jahr auf dem Bebelplatz neben der Staatsoper statt.

Sehr beliebt sind auch die vielen kleinen Weihnachtsmärkte, zum Beispiel Potsdamer Platz, Zitadelle Spandau und die Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg. Der Glühwein- und Bratwurststand ist bereits im RAW und vor der Mercedes-Halle in Friedrichshain und der Frankfurter Allee in Lichtenberg geöffnet.

Viele Weihnachtsmärkte haben neben Getränken, Speisen und Kunsthandwerk noch weitere Attraktionen zu bieten: Es gibt eine Eisbahn und ein Riesenrad am Rathaus, eine Rodelbahn am Potsdamer Platz, Restaurantzelte sind heiß auf dem Bebelplatz, der Markt auf dem RAW-Gelände hat eine zentrale Gestaltung mit Bogen und offenem Feuer und die in Lichtenberg ist wirklich eine tolle Kirmes.

Der Naturmarkt am Kollwitzplatz ist nur an Adventssonntagen geöffnet, der traditionelle Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt rund um den Richardplatz in Neukölln nur am zweiten Adventswochenende von Freitag bis Sonntag (2. bis 4. Dezember).

Kleine Märkte schließen normalerweise kurz vor Weihnachten. Mehrere große sind bis Ende des Jahres oder Januar geöffnet.

Aufgrund der Energiekrise haben viele Veranstalter ihre Preise erhöht. Glühwein kostet normalerweise 4,50 Euro pro Glas, in einigen Märkten 5 Euro. Die meisten Leuchten wurden auf sparsame LED-Leuchten umgestellt, die kaum Strom verbrauchen.

2020 sind aufgrund der Corona-Krise alle Weihnachtsmärkte kurzfristig abgesagt. Auch viele Weihnachtsmärkte wurden im vergangenen Jahr abgesagt, andere waren geöffnet, allerdings mit Maskenpflicht oder Impfnachweis.

Wie jedes Jahr warnt Deutschlands Kriminalpolizei vor Taschendieben in belebten Gegenden. Die Konvergenz zwischen Marktplätzen bietet Dieben gute Chancen. Besucher von Weihnachtsmärkten sollten besonders vorsichtig sein und nach Mänteln und Taschen Ausschau halten.

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