Aktuelle Corona-Zahlen für Deutschland: Fallzahlen von heute 17.11.2022

Aktuelle Corona-Fallzahlen
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RKI verzeichnet 61.063 Neuinfektionen in Deutschland – Inzidenz sinkt auf 199,4

Die Corona-Pandemie beschäftigt das Land seit März 2020. Zuletzt verzeichneten die Behörden in Deutschland 61.063 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts zu Erkrankungen, Todesfällen und Genesung.

Daten: Corona-Fallzahlen für Deutschland

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) zählten die Gesundheitsämter in Deutschland in den letzten 24 Stunden 61.063 Neuinfektionen. Das sind 13.243 Fälle mehr als am vergangenen Donnerstag gemeldet wurden, als das RKI 47.820 Neuinfektionen verzeichnete. Gleichzeitig wurden 250 neue Todesfälle gemeldet, und das RKI verzeichnete, dass 120.696 weitere Covid-Patienten genesen seien.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 165.770 neue Fälle gemeldet. In der vergangenen Woche wurden 199,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bekannt. Noch höhere Zahlen wurden in der Vorwoche verzeichnet, als das RKI in sieben Tagen 231.274 Neuinfektionen meldete, was einer Inzidenz von 278,1 entspricht. Der mittelfristige Trend in Deutschland ist demnach positiv, die Zahl der Neuinfizierten ist rückläufig.

Die aktuellen Daten veröffentlichte das RKI am Donnerstagmorgen – vom 17. November 2022 um 02:57 Uhr. Spätere Anpassungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Die tagesaktuellen Zahlen unterliegen starken Schwankungen. Zum Beispiel, weil am Wochenende weniger Tests durchgeführt werden oder es zu Verzögerungen in der Meldekette kommen kann.

Seit Ausbruch der Epidemie haben sich insgesamt rund 36,15 Millionen Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Bis heute haben die Behörden 156.192 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung registriert. Das Robert-Koch-Institut schätzt aber auch, dass rund 35,27 Millionen Corona-Patienten wieder genesen sind.

Nach aktuellem Stand sind noch schätzungsweise 724.090 Menschen aktiv mit Covid-19 infiziert, ein Rückgang um 59.883 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Zahl setzt sich aus der geschätzten Zahl der Genesungen und der bestätigten Zahl der Todesfälle und Fälle zusammen.

Daten: Tests und Impfungen in Deutschland

Seit Ende Dezember 2020 werden in Deutschland Impfungen zur Bekämpfung des Coronavirus eingesetzt. Bisher haben etwa 64,8 Millionen Menschen eine erste Dosis eines der zugelassenen Impfstoffe erhalten. Im Vergleich zum Vortragsbericht zählte das RKI 0 neue Erstimpfungen. Bisher wurden 77,94 Prozent aller Menschen in Deutschland mindestens einmal geimpft.

Für einen vollständigen Schutz vor dem Virus benötigen derzeit fast alle zugelassenen Impfstoffe eine zusätzliche Dosis oder sogar eine dritte Impfung. In Deutschland gelten rund 63,50 Millionen Menschen durch ihre Zweitimpfung als „vollständig geschützt“. Im Vergleich zum Vortag wurden vom RKI 0 Zweit-Impfungen mehr erfasst. Die Quote der Menschen mit „vollem Impfschutz“ im Land liegt bei 76,36 Prozent.

Mittlerweile ist aber bekannt, dass der Impfschutz der bisher zugelassenen Impfstoffe nach fünf bis sechs Monaten nachlässt. Seit Herbst 2021 steht deshalb die sogenannte „Booster“-Impfung flächendeckend zur Verfügung. Sie sollen den Impfschutz auffrischen. Bisher haben 51,96 Millionen Menschen einen solchen Schub erhalten – das sind 81,8 Prozent aller bisher als „vollständig geimpft“ gezählten Menschen. Im Vergleich zum Vortag wurden vom RKI 0 Auffrischimpfungen erfasst.

Gleichzeitig werden in Deutschland weiterhin Tests auf das Virus durchgeführt. Die Zahl der wöchentlichen Tests in den Laboren lag in der Kalenderwoche 43 bei 637,40 Tausend. Davon wurden 272.581 als positiv bewertet, eine Quote von 42,76 Prozent. Das geht auch aus Daten des RKI hervor. Im Vergleich zur Vorwoche wurden weniger Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Zuvor lag die Rate bei 48,44 Prozent, und 392.851 von rund 810.98.000 Tests waren zu diesem Zeitpunkt positiv.

Daten: Stark betroffene Regionen in Deutschland

Das am stärksten betroffene Gebiet in Deutschland ist Friesland. In den letzten sieben Tagen gab es 468,8 neue Fälle pro 100.000 Einwohner. Die Region mit den wenigsten Infektionen ist Frankenthal (Pfalz), wo in den letzten sieben Tagen keine Neuinfektionen gemeldet wurden – die Inzidenz liegt bei 0.

Vier Städte und Provinzen haben in den vergangenen sieben Tagen keine Neuinfektionen gemeldet.

Daten: Krankenhauseinweisungswerte und Situation auf den Intensivstationen in Deutschland

Die Situation in den Krankenhäusern ist seit Herbst 2021 ein wichtiger Indikator zur Einschätzung der Pandemie. In den vergangenen sieben Tagen wurden in Deutschland 4.773 Menschen mit einer Covid-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte Hospitalisierungsrate – die Zahl der Patienten pro 100.000 Einwohner einer Region innerhalb einer Woche – liegt derzeit bei 5,73. Vor einer Woche war diese Rate um 13 Prozent gestiegen, also ist der Trend positiv.

In den Kliniken in Deutschland werden derzeit 1.020 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 364 von ihnen müssen beatmet werden. Insgesamt stehen in den Krankenhäusern des Landes derzeit noch 3.304 von 23.727 Intensivbetten zur Verfügung.

Daten: R-Wert in Deutschland

Die Reproduktionszahl, auch R-Wert genannt, liegt nach RKI-Berechnungen aktuell bei 0,94. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Durchschnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 0,91.

Liegt der R-Wert unter 1,0, sinkt die Zahl der Neuinfektionen. Liegt der Wert über 1,0, breitet sich das Virus intensiver aus. Größere lokale Vorfälle, wie die Massenkontamination von Arbeitern in einem Schlachthof im Kreis Gütersloh Mitte Juni, haben einen erheblichen Einfluss auf den R-Wert. Der Wert kann laut RKI vor allem bei wenigen Neuerkrankungen relativ stark schwanken.

Daten: Neuinfektionen nach Bundesland

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI in der vergangenen Woche (Stand: 17.11.2022, 02:57 Uhr) folgende Werte zu den Neuinfektionen erfasst:

  • Baden-Württemberg: 17.251 Neuinfektionen, 155,37 pro 100.000 Einwohner
  • Bayern: 17.102 Neuinfektionen, 130,15 pro 100.000 Einwohner
  • Berlin: 5.527 Neuinfektionen, 150,84 pro 100.000 Einwohner
  • Brandenburg: 5.843 Neuinfektionen, 230,85 pro 100.000 Einwohner
  • Bremen: 1.729 Neuinfektionen, 254,22 pro 100.000 Einwohner
  • Hamburg: 3.542 Neuinfektionen, 191,2 pro 100.000 Einwohner
  • Hessen: 13.237 Neuinfektionen, 210,34 pro 100.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern: 4.285 Neuinfektionen, 266,02 pro 100.000 Einwohner
  • Niedersachsen: 23.807 Neuinfektionen, 297,46 pro 100.000 Einwohner
  • Nordrhein-Westfalen: 45.852 Neuinfektionen, 255,79 pro 100.000 Einwohner
  • Rheinland-Pfalz: 7.618 Neuinfektionen, 185,88 pro 100.000 Einwohner
  • Saarland: 1.951 Neuinfektionen, 198,27 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen: 4.418 Neuinfektionen, 108,9 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen-Anhalt: 4.189 Neuinfektionen, 192,1 pro 100.000 Einwohner
  • Schleswig-Holstein: 6.861 Neuinfektionen, 235,7 pro 100.000 Einwohner
  • Thüringen: 2558 Neuinfektionen, 120,65 pro 100.000 Einwohner

Daten: Infektionen und Todesfälle nach Bundesländern

Das RKI verzeichnet für die einzelnen Bundesländer folgende bestätigte Gesamtzahl an Infektionen und Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Stand: 17.11.2022, 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 4.866.826 Infektionen nachgewiesen, 17.981 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 6.511.360 Infektionen nachgewiesen, 26.873 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 1.348.756 Infektionen nachgewiesen, 5.040 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 1.045.607 Infektionen nachgewiesen, 6.124 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 282.349 Infektionen nachgewiesen, 879 Todesfälle bestätigt
  • Hamburg: 770.158 Infektionen nachgewiesen, 3.212 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 2.770.513 Infektionen nachgewiesen, 11.561 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 665.666 Infektionen nachgewiesen, 2.566 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 3.540.280 Infektionen nachgewiesen, 11.566 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 7.447.704 Infektionen nachgewiesen, 28.668 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 1.671.904 Infektionen nachgewiesen, 6.484 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 465.711 Infektionen nachgewiesen, 1.950 Todesfälle bestätigt
  • Sachsen: 1.884.522 nachgewiesene Infektionen, 16.310 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 916.244 Infektionen nachgewiesen, 5.981 Todesfälle bestätigt
  • Schleswig-Holstein: 1.107.414 Infektionen nachgewiesen, 3.109 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 857.476 Infektionen nachgewiesen, 7.888 Todesfälle bestätigt

Daten: Das Coronavirus in Deutschland breitet sich über Altersgruppen und Geschlechter aus

Die Statistik zeigt, dass ältere Menschen durch das Virus besonders gefährdet sind. Aber auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus nachgewiesen. Bisher wurden folgende Daten zu Infektionen in den verschiedenen Altersgruppen erhoben:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 1.005.595 Fälle (insgesamt 2,8 Prozent)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 4.429.155 Fälle (insgesamt 12,3 Prozent)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 10.649.496 Fälle (insgesamt 29,5 Prozent)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 13.992.136 Fälle (insgesamt 38,7 Prozent)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 4.647.469 Fälle (insgesamt 12,9 Prozent)
  • Altersgruppe 80+: 1.396.442 Fälle (insgesamt 3,9 Prozent)
  • Keine Altersangabe: 32.062 Fälle (insgesamt 0,1 Prozent)

Mehrere Studien haben nun herausgefunden, dass Männer anfälliger für schwere oder sogar tödliche Folgen einer Covid-19-Erkrankung sind. Die RKI-Statistik verzeichnet derzeit mehr weibliche Infizierte in Deutschland. Folgende Corona-Werte nach Geschlecht wurden bisher erfasst:

  • Männer: 17.182.216 Fälle (insgesamt 47,5 Prozent)
  • Frauen: 18.653.620 Fälle (insgesamt 51,6 Prozent)
  • Keine Geschlechtsangabe: 316.519 Fälle (insgesamt 0,9 Prozent)

Grafik: Alle Daten zur Corona-Pandemie in Deutschland

Nachfolgend finden Sie mehrere Datenvisualisierungen der offiziell gemeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Grafik: Zahlen zur Corona-Pandemie weltweit

Für die folgende Grafik zur weltweiten Verbreitung verwenden wir Daten der US-amerikanischen Johns Hopkins University. Die University of Baltimore sammelt seit dem Ausbruch der Pandemie Anfang dieses Jahres Daten und gilt als verlässliche Quelle für Informationen zur weltweiten Ausbreitung des Virus.

Die Forscher der Universität nutzen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Informationen von Regierungsbehörden weltweit, Medienberichte und andere Quellen. Daraus ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken werden mindestens einmal täglich automatisch aktualisiert.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit besonderem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir auch Informationen zur Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen. Alle Daten finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erläutert, wie wir mit den Daten arbeiten, welche weiteren Datenquellen wir verwenden, wie oft die Daten aktualisiert werden und warum wir einige der angeforderten Daten leider nicht anzeigen können.

Alle aktuellen Informationen zur Ausbreitung des Corona-Virus finden Sie jederzeit in unserem Live-Blog. Haben Sie einen Fehler in der Grafik oder der interaktiven Karte gefunden? Schreiben Sie uns eine E-Mail.

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