ADAC kritisiert: Spritpreise viel zu hoch – so können Sie sparen – Wirtschaft

– Obwohl Öl in den letzten Wochen billiger geworden ist, bleiben die Kraftstoffpreise in Deutschland auf hohem Niveau. Der ADAC kennt die Hintergründe und ist scharf kritisch.

Während die Ölpreise seit August gefallen sind, bleiben die Benzin- und Dieselpreise hoch. Der ADAC kritisiert diese Entwicklung scharf. Ein Barrel Öl kostet derzeit 94,47 Euro (Stand: 1. November 2022, 11:25 Uhr). Auf seinem Höhepunkt im Juni bewegte sich der Kurs noch um 117 Euro. Der Ölpreisverfall wird sich jedoch kaum auf die Kosten an den Tankstellen auswirken. Während ein Liter Diesel an der Zapfsäule noch über zwei Euro kostet, hat sich der Preis für Superbenzin in den vergangenen Wochen zwischen 1,80 und 1,90 Euro eingependelt. Die Kraftstoffpreise wurden von den Ölpreisen entkoppelt n-tv.


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Laut ADAC sind „die Tankstellenpreise insbesondere für Diesel noch zu hoch“. Davon profitieren insbesondere Mineralölkonzerne. Obwohl Diesel in der Industrie zunehmend als Ersatz für Gas nachgefragt wird und auch Heizöl zu Beginn der Heizsaison stark nachgefragt wird, kostet ein Liter Diesel mehr als 20 Cent weniger an Energie und Mehrwertsteuer.

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Doch was können Verbraucher tun, um den hohen Preisen der Ölkonzerne entgegenzuwirken? Autofahrer sollten sich laut ADAC über die aktuellen Preise in der Umgebung informieren und die günstigste Tankstelle ansteuern. Wer abends zwischen 20 und 22 Uhr tankt, kann laut einer aktuellen Auswertung durchschnittlich zwölf Cent im Vergleich zu den Morgenstunden sparen. Wichtig zu wissen ist, dass preisbewusstes Tanken den Wettbewerb fördert und somit auch zur Preissenkung beitragen kann.

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Der Druck auf die Autofahrer steigt aufgrund hoher Kraftstoffpreise in Verbindung mit einer anhaltenden Inflation. In einer repräsentativen ADAC-Umfrage gaben drei Viertel der Autofahrer an, ihre aktuelle Kostensituation sei sehr schwierig. Besonders betroffen sind Frauen und Menschen in ländlichen Gebieten. 44 Prozent der Befragten bezeichneten die laufenden Kosten als sehr anspruchsvoll und weitere 31 Prozent als extrem anspruchsvoll.

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Um die Kosten etwas zu senken, vergleichen rund drei Viertel der Befragten die Kraftstoffpreise. 64 Prozent gaben auch an, weniger Auto zu fahren. Etwa die Hälfte (55 Prozent) fahren zudem kraftstoffsparend.

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